Gute IT spart Zeit für Wichtigeres als Verwaltung.

Mit der sinnvollen und nicht aufwendigen Organisation der IT Struktur in Ihrer Praxis erleichtern Sie sich Ihre Verwaltungstätigkeit und sichern Ihre wertvollen Daten.

Nützliche und Hilfreiche Anwendung von IT in der Praxisorganisation

Viele Freiberufler kennen das Problem:
Man arbeitet in der Praxis auf einem PC an einem Bericht, Arztbrief oder der Praxisverwaltung. Dann ist man unterwegs, hat seinen Laptop dabei, oder ist zu Hause an einem anderen PC und will die begonnene Arbeit fortsetzen. 

Mit einer relativ einfachen Konfiguration ist das möglich: Ich schreibe einen Text auf einem Computer, speichere ihn ab, gehe an den nächsten Computer (wo immer der steht oder ich ihn mitnehme) und öffne den Text an der Stelle, an der ich aufgehört habe und schreibe ihn weiter.

Die Lösung besteht im Verwenden einer Software, die Ordner über eine Cloudanbindung synchronisiert. Dazu lege ich auf jedem Gerät einen Ordner für meine Dateien an, z.B. WORK. Dieser Wordner wird mit dem Ordner WORK auf dem Server des Cloudanbieters synchron gehalten, die Software sorgt dafür, dass alle Ordner gleiche Inhalte haben. Was auf dem einen gelöscht oder gespeichert wird, passiert auch auf den anderen. 

Im Prinzip kann ich so auf endlos vielen Geräten (Desktops, Laptops, Tablets oder Smartphones) identische Daten benutzen.

Mit dieser Lösung werden Daten aber bei einem Cloudanbieter gespeichert. Der Datenschutz und insbesondere der Schutz von Patientendaten sind hierbei genau zu beachten. Mehr dazu im nächsten Tab.

Bei der Benutzung von Cloudanwendungen, wie oben beschrieben für das Arbeiten an mehreren Geräten mit synchronsisierten Daten, sind zwei Sicherheitsstufen unbedingt notwendig.

1. Sichere Datenübertragung

Dies wird durch eine End-to-End Verschlüsselung der übertragenen Daten gewährleistet. Auf jedem Gerät werden die Daten vor der Übertragung verschlüsselt und auf dem empfangenden Gerät wieder entschlüsselt. Das geschieht zwischen Gerät und Server und wieder zurück automatisch, der Nutzer bekommt davon nichts mit. Ein potentieller Angreifer könnte den Datenstrom zwar mitlesen, aber nicht entschlüsseln. Die Verschlüsselungstechnik ist heute so ausgereift, dass auch Patientendaten, die einen besonders hohen Schutzgrad erfordern, damit versendet werden dürfen.

2. Sichere Datenspeicherung

Die Daten müssen auf dem Cloudspeicher vor unbefugter Benutzung durch Verschlüsselung geschützt sein. Das ist in aller Regel gewährleistet, aber mit einer Einschränkung, der Betreiber der Cloud ist Besitzer des Schlüssels und kann theoretisch Ihre Daten mitlesen. Ein solches Szenario verbietet eine Speicherung von sensiblen Dateen, die einen besonderen Schutz erfordern, wie z.B. Patientendaten. 
Derartig gesicherte Cloudspeicher werden von allen großen Softwarefirmen auch in einer kostenlosen Version angeboten: OneDrive von Microsoft, iCloud von Apple, Google Drive, Magenta Cloud von Telekom, Dropbox u.v.w.

Die einzige Lösung besteht darin, dass Sie alleiniger Besitzer Ihres Schlüssels sind, auch nicht der Betreiber eines Cloudspeichers, das nennt man Zero Knowledge. Sie verschlüsseln Ihre Daten vor dem Transport, auf dem Cloudspeicher liegen die Daten verschlüsselt und werden ebenso verschlüsselt wieder zu den vernetzten Geräten übertragen.
Zero Knowledge bieten z.B. folgende Firmen an, für Privatanwender oft kostenlos mit einem geringeren Datenvolumen: Stackfield, TeamDrive, Boxcryptor 2, Tresorit, Ctera.